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Östrogendominanz, Hormone im Gleichgewicht?

Es versteht sich fast von selbst, dass es sich positiv auf unsere Gesundheit auswirkt, wenn unsere Hormone im Gleichgewicht sind. Ein häufiges Ungleichgewicht bei Frauen, aber auch bei Männern, ist die Östrogendominanz. Laut einer Studie des amerikanischen Arztes DR. Lam haben über 50% der westlichen Frauen ab 35 Jahren eine Östrogendominanz. Wie es entsteht, was es genau ist und was Sie tun können, um Ihre Hormone wieder ins Gleichgewicht zu bringen, verrate ich Ihnen in diesem Blog.

 

Östrogen
Östrogen wird hauptsächlich in den Eierstöcken produziert. Während der Schwangerschaft wird dieses Hormon aber auch von der Plazenta produziert. Bei Frauen und Männern findet ein Teil der Östrogenproduktion auch in den Nebennieren statt. In den fruchtbaren Jahren der Frau ist der Östrogenspiegel nicht gleich. Dies ändert sich nämlich im Laufe des Zyklus. Während Ihrer Menstruation ist der Östrogenspiegel am niedrigsten. Während des Eisprungs ist sie am höchsten. In der zweiten Zyklushälfte steigt die Produktion von Östrogen wieder an. Dieser wird nie so hoch sein wie während des Eisprungs.

Progesteron
Progesteron wird nach dem Eisprung vom Gelbkörper (Corpus luteum) produziert. Dieses Hormon fördert die Einnistung einer befruchteten Eizelle und die Veränderungen in der Gebärmutterschleimhaut. Dieses Hormon spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Fortpflanzung. Haben Sie in der zweiten Zyklushälfte zu wenig Progesteron? Dann ist es möglich, dass sich Ihre Gebärmutterschleimhaut vorzeitig zu lösen beginnt. Sie haben dann eine zu kurze Phase zwischen Eisprung und Menstruation. Vielleicht bemerken Sie auch, dass Ihre Periode oft zu früh kommt.

Stimmungsschwankungen
Progesteron sorgt auch dafür, dass wir uns körperlich und geistig gut fühlen. Das Hormon hat einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung. Es stimuliert die Produktion von körpereigenen Opiaten im Gehirn. Progesteron hat also eine beruhigende und stabilisierende Wirkung auf die Gehirnfunktionen.

Es ist auch mitverantwortlich für unser Bindegewebe, die Flüssigkeitsabsonderung und die Auskleidung des Knochenmarks, das unsere Nerven versorgt.

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